Uwe Schiefer

Uwe Schiefer wurde in Gross Welgersdorf geboren, ein paar knappe Kilometer von der ungarischen Grenze. In seiner Jugend zog er durch die Welt. Um dann 1994 zurückzukommen und nach und nach, aus eigener Kraft, ein Weingut vom Weltrang aus dem Nichts zu stemmen.
Heute ist das Südburgenland der Inbegriff für mineralische, kühle Weine und der Eisenberg die Wiege dieser Welschrieslinge, Blaufränkische & co. – eine Tatsache, die ausgerechnet Uwe Schiefer zuzuschreiben ist. Er erkannte als Erster das Potenzial seiner Heimat – das waren schlanke, elegante Weine – ein gänzlicher Kontrast zu der damaligen Stilistik. Damals, Mitte der 1990er Jahre, war man aus weinbaulicher Sicht mehr an Merlot & Cabernet interessiert.
Heute begeistern Schiefer Weine Weinliebhaber auf der ganzen Welt. Uwes Pioniergeist hat nie nachgelassen, immer auf der Suche nach einer neuen (alten) Sorte oder einem neuen (alten) Weingarten (sei er auf der anderen Seite der Grenze).

Bild- und Textmaterial © Weingut Uwe Schiefer

Region

Im Süden Burgenlands liegt eines der aufstrebendsten und spannendsten Weinbauregionen Österreichs - der Eisenberg DAC. Die unverfälschte Weinregion beheimatet lediglich 515 Hektar Rebfläche rund um den namensgebenden Eisenberg und ist das kleinste österreichische Weinbaugebiet, dessen Weine der DAC-Status zuteil wurde. Hier regiert der Blaufränkisch. Die unverwechselbaren Charakterzüge der Weine sind eine feinwürzige Mineralität, rassige Säure und körnige Tannine. Lassen Sie sich bei Gelegenheit aber auch nicht einen Welschriesling aus der Region entgehen - es sind mächtige, burgundisch anmutende Weine, die wenig bis gar nichts mit manch reschen, frischen Exemplaren aus dem restlichen Österreich gemeinsam haben.
Das Südburgenland ist Heimat auch einer Weinspezialität, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist: dem Uhudler. Der meist dunkle Roséwein wird aus so genannten Direktträgern gekeltert, deren Duft nach Erdbeeren und Himbeeren schnell einen für sich gewinnt.

Klima & Böden

Das Klima ist pannonisch-illyrisch mit einer hohen Anzahl an Sonnenstunden und ein Sommermittel von über 20°C. Der ca. 400 Meter hohe Eisenberg spielt nicht nur geologisch eine wichtiger Rolle. Im Vergleich zu anderen Teilen Burgenlands gibt es hier einen grösseren Waldanteil, der für Abkühlung in der Nacht sorgt und somit die Aromabildung begünstigt. An den Hängen herrschen vornehmlich Schieferböden, am Fusse der Hügel - tiefgründiger Lehm. Überall, unabhängig davon welcher Typ dominiert, weisen die Böden einen hohen Eisenanteil auf, der für die sensorische Einzigartigkeit der Weine entscheidend ist.

Wein

Weingut Schiefer ist dem naturnahen Weinbau verpflichtet - bewirtschaftet werden die 22 Hektar Weingärten biologisch organisch, auf eine Zertifizierung wird jedoch verzichtet. Dafür keine Herbizide, keine Pestizide, kein Kunstdünger, aber Kräuter und Pflanzen zwischen den Rebreihen. Der grösste Teil ist mit Rotweinsorten bepflanzt: hauptsächlich Blaufränkisch, etwas Pinot noir und Merlot. Das tonig-lehmige Terroir mit hohem Eisenanteil auf uralten Steillagen erlaubt es, sehr charaktervolle, fast kühl erscheinende Rotweine zu erzeugen. Bei den weissen sind es die typischen für die Region Welschriesling, Grüner Veltliner und Weissburgunder.
Im Keller wird schonend umgesetzt, was die Natur liefert. Die Weine vergären spontan, es wird gänzlich auf jegliche önologische Hilfsmittel verzichtet. Und so entstehen Jahr für Jahr Weine mit praktizierter Herkunft: mutig, ungeschminkt und mit einer fast schon dogmatischen Puristik: Schiefer pur!
©Uwe Schiefer

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